ItworksMedien Gmbh (© by Beate Nelken)
25.9.2023

„ALLES ANDERS MACHEN-das kurze Leben der OST-taz“ TV-Premiere Dokumentarfilm

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Alles anders machen. Das kurze Leben der Ost-Taz
in der Reihe EAST: 5.10.2023, 22.45 Uhr im rbb Fernsehen
und am 07.11.2023 22:10 Uhr im MDR-Fernsehen

Dokumentation von Michael Biedowicz, 45 Minuten
Buch und Produktion: Annekatrin Hendel / Bildgestaltung: Bernd Fischer (BVK) / Montage: Max Martens / Redaktion: Jens Stubenrauch
Eine Gemeinschaftsproduktion von IT WORKS MEDIEN GmbH und dem Rundfunk Berlin-Brandenburg gefördert durch Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Nur wenige Wochen nach dem Mauerfall, im Februar 1990, startet im noch geteilten Berlin ein beispielloses Zeitungsexperiment, das komplett in Vergessenheit geraten ist. Die erste ost-west-deutsche Zeitungskooperation. Mit der Aufbauhilfe der West-Berliner „tageszeitung“ beginnt in den Räumen des ZK der SED in der Noch-Hauptstadt der DDR ein junges Ost-Team von enthusiastischen Amateuren das umzusetzen, was zuvor in diesem Land unmöglich war. Zwei DDR-Kunstwissenschaftler, Jürgen Kuttner und André Meier, sind die federführenden Journalisten, die das Vertrauen ihrer West-TAZ-Kollegen bekommen, dieses Projekt umzusetzen. Der Film beschreibt einen neuen, spannenden Blick auf den Systemumbruch 1989/90 und begibt sich auf Spurensuche nach diesem vergessenen Kapitel deutsch-deutscher Zeitungsgeschichte.


Details zum Film : ALLES ANDERS MACHEN. DAS KURZE LEBEN DER OST-TAZ Dokumentation

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ALLES ANDERS MACHEN. DAS KURZE LEBEN DER OST-TAZ Dokumentation

Dokumentation

ALLES ANDERS MACHEN.
DAS KURZE LEBEN DER OST-TAZ

Premiere auf dem Achtung Berlin Festival 2023
DVD und Verleih IT WORKS! Medien

mit
ANJA BAUM
KAROLINE BOFINGER
DIRK BRANKE
GIOVANNI DI LORENZO
HANS-ULRICH JÖRGES
FRIEDRICH KÜPPERSBUSCH
JÜRGEN KUTTNER
ANJA MAIER
ANDRÉ MEIER
KALLE RUCH
HAJO SCHUMACHER
GEORGIA TORNOW
ARNO WIDMANN

„Endlich schreiben können…, was Journalismus jetzt bedeutete – das war ein Traum“. Mit der Aufbauhilfe der West-Berliner „tageszeitung“ beginnt in den Räumen des ZK der SED in der Noch-Hauptstadt der DDR ein junges Ost-Team von enthusiastischen Amateuren das umzusetzen, was zuvor in diesem Land unmöglich war. Zwei DDR-Kunstwissenschaftler, Jürgen Kuttner und André Meier, sind die federführenden Journalisten, die das Vertrauen ihrer West-taz- Kollegen bekommen, dieses Projekt umzusetzen. Ein unbekannter Skandal und ein spannendes Stück Pressegeschichte zugleich, als Zeitungen noch mit Schreibmaschine, Papier und Schere gemacht wurden, aber noch nicht um ihre Relevanz fürchten mussten.

Regie, Buch und Sprecher MICHAEL BIEDOWICZ
Buch und Produktion ANNEKATRIN HENDEL
Bildgestaltung BERND FISCHER (BVK)
Montage MAX MARTENS
Tongestaltung MAX BERTANI, MATTIAS LARSEN
Producerin LISA ELSTERMANN
Herstellungsleitung HEIKE GÜNTHER
Redaktion JENS STUBENRAUCH

Synopsis:
„Endlich schreiben können…, was Journalismus jetzt bedeutete – das war ein Traum“. Mit der Aufbauhilfe der West-Berliner „tageszeitung“ beginnt in den Räumen des ZK der SED in der Noch-Hauptstadt der DDR ein junges Ost-Team von enthusiastischen Amateuren das umzusetzen, was zuvor in diesem Land unmöglich war. Zwei DDR-Kunstwissenschaftler, Jürgen Kuttner und André Meier, sind die federführenden Journalisten, die das Vertrauen ihrer West-taz- Kollegen bekommen, dieses Projekt umzusetzen. Selbstbestimmt, beherzt und noch sehr analog. Die Macher der eigenständigen Ost-taz geraten jedoch schnell mit ihren Westkollegen aneinander, zu unterschiedlich sind Sozialisation, Selbstverständnis und der Blick auf die Gesellschaft.
Was sich bis heute als Gräben zwischen Ost und West manifestiert, war bereits in den wenigen Monaten der Existenz des taz-Ostablegers erkennbar. Das Schicksal der Zeitung und ihres Teams nimmt seinen Lauf, wenn auch nur einen kurzen. Gründungsmitglied Michael Biedowicz sucht die weißen Flecken des Abenteuers „DDR-taz“. Er trifft seine Ex-Kolleginnen und -kollegen aus West und Ost, erforscht wie sie die dramatische Zeit des Aufbruchs, der Euphorie und eines „allumfassenden“ Streits erlebt haben und stößt dabei auf einige damalige Missverständnisse.
Die knapp drei Monate der Existenz der Zeitung im spannenden Jahr 1990 nehmen vorweg, was den gesamten Wiedervereinigungsprozess ausmachen sollte: die Träume und Illusionen eines Neubeginns und die spätere Ernüchterung, die sich hier im Beitritt der Ost-Kollegen ins erprobte West- Modell der taz manifestiert. Die Dokumentation ist ein spannendes Stück Pressegeschichte, als Zeitungen noch mit Schreibmaschine, Papier und Schere gemacht wurden, aber noch nicht um ihre Relevanz fürchten mussten.

Gefördert mit Mitteln der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Eine Gemeinschaftsproduktion von Rundfunk Berlin-Brandenburg und IT WORKS MEDIEN GmbH

Produktion (rbb) PAUL THIMM, DENNIS MÜNCH, CORONA BELLIN
Dramaturgie HOLLY TISCHMAN
Kamera-Assistenz LUDWIG JÄGER
Color Grading TILL BECKMANN
Titelgrafik KAROLINE BOFINGER
Postproduktion Supervisor RENÉ HENDEL

Musik

MAGDALENE KEIBEL COMBO
ORNAMENT & VERBRECHEN
HAPPY STRAPS
THE LOCAL MOON

PRESSEBETREUUNG
Pressebetreuung IT WORKS! Medien GmbH: Lisa Elstermann ‭+49 176 62757167, buero@itworksmedien.de‬ ‬‬