IT WORKS! Medien wurde von Annekatrin Hendel 2004 gegründet und stellt seitdem erfolgreich anspruchsvolle Spiel- und Dokumentarfilme für den Kino- und TV-Markt her. Im Miteinander etablierter Filmemacher und des filmischen Nachwuchses sind berührende Filme entstanden, die sich abheben, beim Publikum funktionieren und eine lange Lebensdauer haben. Erste Filme wie Thomas Wendrichs Regiedebüt ZUR ZEIT VERSTORBEN, Pepe Planitzers ALLEALLE, Olaf Kaisers MADE IN GDR, Holly Tischman und Sabine Michels MIT FANTASIE GEGEN DEN MANGEL erzielten Auszeichnungen und Preise, zahlreiche Festivalteilnahmen und wurden schnell zu Publikumserfolgen in Kino und Fernsehen.

Vaterlandsverräter im Acud-Kino

Vaterlandsverräter im Acud-Kino

Zion goes Kiez: „Vaterlandsverräter“ – Film und Gespräch im Kino ACUD
Mittwoch, 2. Oktober, 19:00 – 20:30 | kostenlos
„Zion goes Kiez“: ACUD-Kino | Veteranenstr. 21
„Vaterlandsverräter“
Dokumentarfilm Deutschland 2011, 90 Minuten. Regie: Annekatrin Hendel

Filmaufführung und Gespräch mit Regisseurin Annekatrin Hendel
Der Film „Vaterlandsverräter“ ist ein Portrait des Schriftstellers Paul Gratzik, „der seinen Verrat bereut, den Mut aufbringt, sich zu enttarnen, und nun allein in der Uckermärkischen Provinz auf sein Ende wartet. Vaterlandsverräter beginnt die Staatssicherheit zu historisieren, aber auch das Bild von ihr zu differenzieren. Es ist ein wichtiger Film, mit einem neuen Blick auf das Thema.“ (Die Zeit)

„Weil das ,Vaterland‘, in dessen Räume meine Erinnerungen spielen, unter ging, sind diese seltsam wortlos geworden und hängen somit an Menschen und Schicksalen. Mit diesem Film stelle ich Fragen an einen Vertreter unserer Vätergeneration, den Schriftsteller Paul Gratzik. Dieser Film ist kein Enthüllungs- oder Rechtfertigungsfilm, sondern einer über die Zerrissenheit eines deutschen Literaten, der mit seinen Werken durchaus prägend wirkte. Paul Gratzik ist in Widersprüchen zu Hause. Jede Auseinandersetzung mit ihm ist gleichzeitig eine große intellektuelle und emotionale Herausforderung.“ So schreibt die Regisseurin selbst über ihren Dokumentarfilm, der 2013 den Grimme-Preis in der Kategorie „Information und Kultur“ gewann.

Eintrtt frei, Spende erbeten

Trailer VATERLANDSVERRÄTER

VATERLANDSVERRÄTER im Acud-Kino


Details zum Film : Vaterlandsverräter


Annekatrin Hendel-Gesprächsgast BStU – Veranstaltung: Bilder der Allmacht

Annekatrin Hendel-Gesprächsgast BStU – Veranstaltung: Bilder der Allmacht

Am Dienstag 21. Mai: Unsere Regisseurin Annekatrin Hendel zu Gast bei dieser Veranstaltung; „Bilder der Allmacht – Die Staatssicherheit in Film und Fernsehen“ Buchvorstellung und Gespräch: Es werden Ausschnitte unserer Filme Anderson- Dokumentarfilm von Annekatrin Hendel und Vaterlandsverräter by Annekatrin Hendel gezeigt und diskutiert:

Die Stasi ist ein beliebtes Thema filmischer Darstellung. Im Buch untersucht Dr. Andreas Kötzing (Herausgeber, Hannah-Arendt-Institut Dresden) diese medialen Inszenierungen. Welche Schwerpunkte setzen die Filme? Mit welchen Mitteln wird die Staatssicherheit in Szene gesetzt? Wie wirken sich die Darstellungen auf die vermittelte DDR-Geschichte aus? Zusammen mit Prof. Dr. Daniela Münkel (Autorin, BStU) und Annekatrin Hendel (Regisseurin von Anderson- Dokumentarfilm von Annekatrin Hendel, Vaterlandsverräter by Annekatrin Hendel und Familie Brasch by Annekatrin Hendell) werden Filmausschnitte analysiert. Dabei vergleichen sie auch die Selbst- und Fremddarstellung des DDR-Geheimdienstes.

Denstag, 21. Mai 2019 von 19:00 bis 21:00

Ort:
Stasi-Zentrale. Campus für Demokratie
Ruschestr. 103, 10365 Lichtenberg


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Der deutsche Dichter Paul Gratzik ist tot.

Der deutsche Dichter Paul Gratzik ist tot.

Wir trauern um Paul Gratzik, geboren am 30.11.1935, der am 18.Juni 2018 gestorben ist. Mit seinen literarischen Werken wie „Transportpaule“ und „Kohlenkutte“ und seiner explosiven, kräftigen Sprache, war er in jeder Hinsicht zuviel für das biedere Land DDR. In unserem Film
„Vaterlandsverräter“ ist er mit uns durch dick und dünn gegangen und zeigt sich da voller Angriffslust als Autor von Rang. Wir sind, mit unseren Zuschauern, dankbar für diesen gnadenlosen Mut sich zu zeigen. Und in tiefer Trauer und voller Anteilnahme für die Hinterbliebenen.

Ein Nachruf der Regisseurin Annekatrin Hendel

Der deutsche Dichter Paul Gratzik ist tot.

Paul Gratzik ist heute am 18.Juni 2018 in einem Krankenhaus in Eberswalde gestorben. Im Kopf klar, wie immer, aber der Mund schon ein paar Wochen stumm, nach einem Schlaganfall.
Als drittes Kind einer Landarbeiterfamilie Ostpreußens in das Jahr 1935 geboren, starb Gratziks Vater schon 1941 an der Ostfront. Die Mutter zog ihre Kinder allein groß. Es folgten Vertreibung und Flucht 1945 aus Stuhm in Ostpreußen. Auf dem Treck Richtung Mecklenburg erlebt der Zwölfjährige das Kriegsende. Die Familie zieht umher. In Selmsdorf besucht der kleine Paul die Volksschule. Nach dem Krieg beseitigt er mit hoch gekrempelten Ärmeln, genau wie Tausende andere in allen Besatzungszonen, die Trümmer Deutschlands.

Die „Bruderhilfe“ der Russen in der sowjetischen Besatzungszone, beeindrucken den jungen Paul Gratzik tief. Bis zuletzt zeigen sich starke Einflüsse in seiner auffälligen Art sich zu kleiden, Kombinationen aus Fellen, Stiefeln auch zur warmen Jahreszeit, im Winter immer Tschapka. Von 1952-54 lernt Paul Gratzik in Schönberg den Beruf des Tischlers. Sein leidenschaftlicher Umgang mit Holz hat mich bis zuletzt beeindruckt. Sei es, wenn er etwas baute (riesige Betten,Türen und Zäune für das Gehöft auf dem er lebte) oder wenn er einfach nur Holz hackte.

1954 wird Paul Gratzik an der Arbeiter- und Bauernfakultät (ABF) immatrikuliert. Hier trifft er auf Tamara Bunke, eine jugendliche Abenteurerin, die später die „klassenbewußte Kämpferin für den Sozialismus in Lateinamerika“, die einzige Frau in Che Guevaras Guerilla-Gruppe in Bolivien war und die eine berechnende Geheimagentin gewesen sein soll, wie Paul mir erklärte. Die beste Schützin, ihrer GST- Gruppe sei sie gewesen. Nach Tamara Bunkes Weggang in den Untergrund verlässt auch er vorzeitig die ABF ohne Abschluss. 1955 geht er illegal in den Westen und arbeitet in Bochum als Tischler. 1956 zieht es ihn wieder nach Berlin, dann nach Schlabendorf (Sachsen) ins Braunkohletagebau-Gebiet und schließlich nach Weimar. Hier trifft er seine erste Frau: „das Proletariat in seiner schönsten Erscheinungsform“. Das Paar bekommt 1959 eine Tochter, lässt sich aber schon bald wieder scheiden.

1961 Bau der Mauer- ein vollständiger Umbruch, sein Menschheitstraum beginnt: „Wir machen das jetzt.“- In dieser Phase lässt sich Paul Gratzik von der Stasi anwerben. Seine Verpflichtungserklärung unterschreibt er mit dem Decknamen „Peter“ auf „freiwilliger Basis“ im Mai 1962. Nach seiner Lehrerausbildung 1962-66 und kurzer Tätigkeit als Erzieher wird „Peter“ 1967 an die Kreisdienststelle Dippoldiswalde an seinen Führungsoffizier Hauptmann Wenzel übergeben, der für Paul Gratzik durchgängig und bis zum Ende seiner konspirativen Mitarbeit zuständig sein wird.

Von 1966 bis 1971 ist Paul Gratzik als Erzieher in Jugendwerkhöfen tätig. Die Arbeit auf dem Jugendwerkhof mit dem „destruktiven Teil der Gesellschaft“, die Widersprüche aus der Arbeit mit kriminellen inhaftierten Jugendlichen, inspirieren ihn. Der „Nebenjob“ bei der Stasi, das Spiel mit Fiktion und Realität, besitzen ebenfalls eine große Faszination. Er schreibt nun nicht mehr nur Stasiberichte. 1966 erscheint sein erstes literarisches Werk, das Drama „Unruhige Tage“, das in Leipzig uraufgeführt wird. Ein erster Erfolg. Paul Gratzik will mehr davon. Im September 1967 beginnt er ein Studium am Literaturinstitut „Johannes R. Becher“ in Leipzig. Es folgt ein Jahr des Umbruchs. Der Prager Frühling hinterlässt nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs Spuren in der Geschichte des 20. Jahrhunderts. Paul Gratzik wird im selben Jahr noch „aus politisch-ideologischen Gründen“ vom Studium am Literaturinstitut exmatrikuliert.

Aber dennoch ist der junge Dichter in den erlesensten Kreisen der Literaturbohème um Anna Seghers zu Gast. Im privaten Wohnzimmer, Anne Seghers Ruhepunkt nach den Turbulenzen des Exils und des Nachkriegs, empfängt die Dichterin viele Gäste: Lektoren, Kollegen und Freunde wie Amado, Ehrenburg, Laxness, Steffie Spira und mit ihr eben den jungen Paul Gratzik. „Hier schlürfte ich die erste Auster meines Lebens“.

Mit dem Erfolg der nächsten Stücke, „Malwa“, „Warten auf Maria“ und „Umwege“ wird Paul Gratzik freischaffender Schriftsteller und 1971 in den Schriftstellerverband der DDR aufgenommen. Die Berliner Theater haben es ihm besonders angetan: das Deutsche Theater und die Volksbühne. Er hat unter den Autoren einen Sonderstatus, weil er immer wieder freiwillig als Prolet in die Produktion zurückkehrt. Er wird gefeiert als DER Arbeiterdichter. In einer eigenwilligen, wortgewaltigen Sprache beschreibt er lebendig den Alltag von Industriearbeitern in der Provinz. Auch vor DDR-Tabuthemen schreckt er nicht zurück, was ihm Schwierigkeiten mit der staatlichen Zensur einbringt. Das macht ihn als IM unverdächtig. Niemand ahnt, dass gemeinsames Feiern, Diskutieren, Lachen, Schimpfen und Hoffen über viele Jahre einen doppelten Boden hat.

Es folgt die zweite Ehe und 1970 eine weitere Tochter. Immer schwerer wird es, die neu gewonnenen Freiheiten (sogar im Westen ist er ein gefragter Arbeiterdichter), die neuen Freunde aus der Literaturszene (u.a. Heiner Müller) und die schwere körperliche Arbeit im Dresdner Transformatorenwerk, die IM-Tätigkeit, das immer enger werdende Verhältnis zu seinem Führungsoffizier und schließlich das kleine private Glück als Familienvater in einer Neubausiedlung zu vereinbaren. 1975 erscheint sein Roman „Transportpaule“. 1977 verlässt Paul Gratzik seine zweite Frau, geht nach Berlin und wird Vertragsautor beim Berliner Ensemble. 1981 dekonspiriert er sich selbst und verlässt den Staatsicherheitsdienst: „Der tiefste Grund auszusteigen war die Sache, dass der Sozialismus stark beschädigt worden ist. So was Unproduktives, das hat keinen Nutzen gebracht…“ Er informiert die Freunde, die er vorher verriet und wird nun selbst zum Beobachtungsobjekt des Staatssicherheitsdienstes, genannt „Objekt Kutte“. Dass er nun von den meisten Intellektuellen ausgestoßen, zur Unperson erklärt und in die Provinz verbannt wird, nimmt er in Kauf. Nach 1981 hat er kaum noch geschrieben, ein paar Stücke, Erzählungen, aber wenig veröffentlicht.

So habe ich ihn 1988 kennen gelernt: Eine gewaltige Erscheinung damals. Das erste, was ich von ihm gehört habe, war: „Das Schreiben habe ich bei der Stasi gelernt“. Paul Gratzik hat mich viele Jahre beschäftigt. Er hat Geschichte wohl nie harmonisch erfahren. Die Herstellung von Harmonie hat ihn nie interessiert. Die Energien seines Lebens und seiner Kunst hat er regelrecht aus der Entzweiung der Dinge geschöpft. Der notorische Katastrophenliebhaber hielt mit bemerkenswerter Beharrlichkeit an der Utopie einer sozialistischen Gesellschaft fest, auch wenn er seine Zuversicht stets mit Zweifeln artikulierte. Ich habe ihn oft besucht. Jede Auseinandersetzung war eine große intellektuelle und emotionale Herausforderung.

In meiner Theaterzeit in den Neunziger Jahren habe ich dann an mehreren Inszenierungen seiner Stücke mit gewirkt, seine Romane verschlungen, die ich vorher nicht kannte. Und ich war mit meiner Begeisterung nicht allein: Der Regisseur Martin Otting verfilmte 1996 Paul Gratziks Erzählung „Tripolis“ als Spielfilm unter dem Titel „Landleben“. Der Autor Armin Petras widmete Paul Gratzik ein Stück. Das Theater 89 spielte seine Dramatisierungen für Theater nach Texten von Johannes Bobrowski und Grimmelshausen.

Was auch immer mir an Texten von Paul Gratzik begegnete: sie hatten Wucht und funkten uns einen Lebensrhythmus, einen antik anmutenden Sprachduktus und Botschaften entgegen, die in unserer Welt schon lange nicht mehr vorkommen.

Als ich vom Theater zum Film übergelaufen war, habe ich einen Dokumentarfilm über Paul Gratzik gemacht. Das war 2011. Danach sollte sein bislang unveröffentlichter Roman RITAS ORT erscheinen. Da gab es große Hoffnung gelesen, wieder gesehen zu werden und zugleich Antrieb mit dem Schreiben weiter zu machen. Aber ein falscher Freund vereitele die Veröffentlichung per einstweiliger Verfügung, obwohl schon eine ganze Auflage gedruckt war. Ein großer Schock. Aber er schrieb dann trotzdem wieder: „Johannistrieb- eine Telenovelle“ zum Beispiel, erschienen 2015. Er geht, 80 Jahre alt, in diesem erotischen Text, in die volle Leiblichkeit, in seine und die jener Frau, die er nach Jahren wiedergetroffen hat.

Bis zuletzt hat er geschrieben. Einen großen Wurf wollte er noch machen. Bei meinem letzten Besuch im Krankenhaus war es nicht mehr zu besprechen, was sich Paul Gratzik selbst für den Verbleib seines schriftstellerischen Werkes vorgestellt hat. Sollten die Texte nicht vollständig der Wissenschaft und der interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung stehen?

Paul, Du bist der streitbarste, unbelehrbarste, gnatzigste und trotzigste Mensch, den ich je traf. Aber Du hast auch immer die mutigsten Dinge unternommen und die tiefsten Gefühle gefühlt. Und das hast Du uns hinterlassen. Danke!

Annekatrin Hendel
am 18.Juni 2018


Details zum Film : Vaterlandsverräter


Vaterlandsverräter im Filmclub

Vaterlandsverräter im Filmclub

„Vaterlandsverräter“

preisgekrönter Dokumentarfilm von Annekatrin Hendel​ kehrt nach fünf Jahren zurück in den FILMCLUB
am 29.11.2017, 19.00 Uhr
Reservierung unter Tel. 0049-30 561 11 53, Kulturforum Hellersdorf, Carola-Neher-Straße 1, 12619 Berlin


Details zum Film : Vaterlandsverräter


Vaterlandsverräter in Los Angeles

Vaterlandsverräter in Los Angeles

„Vaterlandsverräter“

preisgekrönter Dokumentarfilm von Annekatrin Hendel​, D 2011, 97 Min, Grimme-Preis​,
Special Screening in Los Angeles, Villa Aurora: Nov-30-2016,8pm


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Vaterlandsverräter am 13.9.2013 auf ARTE

Vaterlandsverräter am 13.9.2013 auf ARTE

„Vaterlandsverräter“

auf ARTE
Di 13.09.2016 01:00 – 02:35
preisgekrönter Dokumentarfilm von Annekatrin Hendel​ (D 2011, 97 Min, Grimme-Preis​)


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Grimme-Preis Verleihung 2013

Grimme-Preis Verleihung 2013

Aus der Jury-Begründung zu „Vaterlandsverräter“:

Was für ein Filmanfang: Ein Ruderboot, ein Mann, eine Frau, eine Kamera. Der Dichter Paul Gratzik rudert. Die Regisseurin Annekatrin Hendel fragt ihn aus dem Off nach seiner Stasi-Geschichte. Gratzik erinnert sich an einen Spruch seiner Mutter: „Der schlimmste Feind im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant.“ Der Gedanke nagt an ihm, die Regisseurin lässt nicht locker. Er bekommt einen Wutausbruch, will plötzlich nichts mehr vom Thema seiner Stasivergangenheit wissen und von Reue schon gar nicht: „Ich geh über Bord. Ich habe kein Gewissen, ich habe keine Moral. Jedenfalls nicht eure.“ Lange nicht hat man in einem Dokumentarfilm eine so rasante, spannungsgeladene und aussagekräftige Szene gesehen – ein Lehrstück für alle Filmschulen. Und was das Beste ist: Das Versprechen des Anfangs kann der Film einlösen.

Link zur Jurybegründung
grimme-institut.de/?id=1742

Anne Maria Grimme
Annekatrin Hendel und Maria Wischnewski auf der Grimme-Preis Verleihung 2013 (Foto Juliane Voigt)

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Message to Man

Message to Man

„Vaterlandsverräter“

läuft auf dem
„Message to Man International Film Festival 2013“
in St. Petersburg!

Screening-Termine:
– 24.9.2013, 20.00 Uhr
– 25.9.2013, 19.00 Uhr

message2man.com


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Beenz – Uckermark

Beenz – Uckermark

„Vaterlandsverräter“

wird am Freitag, 20.9.13 in in Beenz – Uckermark gezeigt:
um 19.30 Uhr, in der „alten Schule“ Beenz (Gemeindehaus)


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Grimme-Preis gewonnen!

Grimme-Preis gewonnen!

Die Gewinner des 49. Grimme-Preises 2013 stehen fest! Wir freuen uns sehr, dass „Vaterlandsverräter“ von Annekatrin Hendel in der Kategorie „Information & Kultur“ zu den Gewinnern gehört!

www.grimme-institut.de/html/index.php?id=8

Aus über 800 Preis-Vorschlägen haben drei Wettbewerbsjurys knapp 60 Formate ausgewählt, die sich im finalen Rennen um einen Grimme-Preis befanden, jetzt stehen die Gewinner fest: „Packende Fernsehfilme auf höchstem professionellen Niveau, bewegende und formal ausgefeilte Dokumentationen sowie pointierte Unterhaltung kennzeichnen den aktuellen Grimme-Preis-Jahrgang“, so Grimme-Direktor Uwe Kammann in seiner Bilanz bei der Pressekonferenz am 27. März in Düsseldorf.

Aus der Jury-Begründung zu „Vaterlandsverräter“:

„Was für ein Filmanfang: Ein Ruderboot, ein Mann, eine Frau, eine Kamera. Der Dichter Paul Gratzik rudert. Die Regisseurin Annekatrin Hendel fragt ihn aus dem Off nach seiner Stasi-Geschichte. Gratzik erinnert sich an einen Spruch seiner Mutter: „Der schlimmste Feind im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant.“ Der Gedanke nagt an ihm, die Regisseurin lässt nicht locker. Er bekommt einen Wutausbruch, will plötzlich nichts mehr vom Thema seiner Stasivergangenheit wissen und von Reue schon gar nicht: „Ich geh über Bord. Ich habe kein Gewissen, ich habe keine Moral. Jedenfalls nicht eure.“
Lange nicht hat man in einem Dokumentarfilm eine so rasante, spannungsgeladene und aussagekräftige Szene gesehen – ein Lehrstück für alle Filmschulen. Und was das Beste ist: Das Versprechen des Anfangs kann der Film einlösen.“

Link zur Jurybegründung
www.grimme-institut.de/html/index.php?id=1742


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Public Screening

Public Screening

„Vaterlandsverräter“
Public Screening in Anwesenheit des Teams im Café Butter
Mittwoch, 20. März 2013 um 21:55 Uhr, Pappelallee 73, 10437 Berlin


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TV-Premiere auf ARTE!

TV-Premiere auf ARTE!

„Vaterlandsverräter“

Mittwoch, 20. März 2013 um 21:55 Uhr
TV-Premiere auf ARTE!


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